Unsere wahre Natur
Du kannst nur sein, was du wirklich bist.
Du kannst an letzte Nacht denken und du wirst mir zustimmen müssen, dass du es nicht verleugnen kannst, dass du auch da existiert haben musst. Aber was passiert, wenn du abends einschläfst? Hast du es schon mal beobachtet? Du wirst entdecken, dass mit dem Eintritt des Schlafes alle Gedanken enden. Das, was du tagsüber für ein Ich gehalten hast, ist dann ebenfalls verschwunden, wie auch die gesamte Welt – deinen Körper mit eingeschlossen. Dann gibt es kein Glück mehr, kein Leid, kein Geld und keine Schmerzen. Denn mit Eintritt des Schlafes endet das uns so vertraute bewusste Leben. Und doch bist du dir sicher, dass du auch im Tiefschlaf existiert haben musst?
Und morgens, wenn du aufwachst, wirst du feststellen, dass mit dem Erscheinen des ersten Gedankens die Welt erscheint, auch dein Körper, dein Ich und alles, was du darüber denken kannst. Das bewusste Leben ist zurückgekehrt.
Ohne dieses Bewusstsein gibt es nichts, was wahrnehmbar oder erfahrbar wäre. Leg dich hin, schlaf ein und wach nie wieder auf. Was helfen dann noch Theorien über höhere Ebenen, Karma oder Wiedergeburt, der Glaube an Chakren oder an einen Gott? Selbst ein Gott, an den du vielleicht glauben magst, legt sich mit dir schlafen und ist "machtlos", wenn du nicht bewusst bist.
Bist du nicht erschienen, gibt es auch niemanden, der dir erscheinen könnte. Damit du beispielsweise die Worte eines Weisen hören kannst, musst du zuerst existieren – du musst dir also zuerst deiner selbst bewusst sein!
Wer also bist du wirklich? Diese Person, die jede Nacht verschwindet? Bestimmt nicht!
"Ich bin überall
und nichts anderes existiert!"
[Sri Ranjit Maharaj]
Aktuelles:
Hermann R. Lehner demaskiert die große Illusion – mit ihren vielen Konzepten –, in die sich der Sucher verfangen hat. Schritt für Schritt zeigt er in aller Klarheit, wie er sich aus den Fesseln der Suche befreien kann. Dabei geht er den Suchenden entgegen und holt sie dort ab, wo sie sind. Mal humorvoll, mal verwirrend, mal sanft, mal rigoros – immer aber kompromisslos. Wer ihm über den Weg läuft, steht am Ende vor den Trümmern seiner Konzepte. Und ist darüber auch noch glücklich. Denn nun ist er bereit, das zu tun, wozu er auf die Welt kam: Einfach zu leben!
Hermann R. Lehner, geb. 1955 in München, begann schon in jungen Jahren die diversen spirituellen und religiösen Gedankengüter des Westens und des Ostens zu durchforsten, reiste (auch beruflich) oft nach Japan, wo es ihm besonders der traditionelle ZEN-Buddhismus angetan hatte. Seine Suche führte ihn auch in die eine oder andere „spirituelle Sackgasse“, wo ihn vollmundige Verheißungen diverser religiöser Gruppen den letzten Nerv und Geld kosteten, bis er schließlich nach 19 Jahren „Suche“ verzweifelt das Handtuch warf.
Genau in diesem Moment der inneren „Absage“ an jegliche Glaubensrichtung brachen alle „Dämme“ und er fand sich augenblicklich in einem Zustand der absoluten Gedankenlosigkeit wieder.
Erneut studierte er die alten Lehren des Ostens, bis er nach zwei Jahren auf die Lehren Sri Nisargadatta Maharaj traf und dadurch schließlich seine wahre Natur erkannte.





